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Meine Tochter leidet an Magersucht. Sollte sie Psychologin oder Psychiaterin sein?

Fragen

Sehr geehrter Network Doctor,

Meine 14-jährige Tochter hatte letztes Jahr Magersucht für ca. 5 Monate. Wir haben es im November entdeckt und die erste Hilfe von einem Psychologen vom Januar bekommen.

Sie begann normalerweise Ende März wieder zu essen. Seitdem hatte sie Schwierigkeiten, ihren Körper zu akzeptieren und wagte es nicht, mit Bikini am Strand zu gehen. Sie geht nicht schlecht ins Bett, um ihren Körper nicht zu sehen.

Sie hat auch begonnen, sich ein wenig häufiger zu verletzen, wie sie während der Anorexie begann. Vor kurzem habe ich entdeckt, dass sie sich auf ihrem Arm verbrannt hat. Bevor sie geschnitten hat.

Wir haben die Psychologin darüber informiert und sie sagt jetzt, dass sie ihr nicht mehr helfen kann und dass wir zu einem Psychiater gehen sollten.

Ich bin sehr besorgt um sie und besonders jetzt, da die Psychologin sagt, dass sie nicht mehr für sie tun kann. Kannst du erklären warum und wie wird ein Pyskiater ihr helfen?

Mit freundlichen Grüßen

Eine Frage

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Liebe Fragen,

Vielen Dank für Ihre E-Mail mit Fragen zu Ihrer 14-jährigen Tochter, die an Magersucht leidet.

Ich kann nur raten, was für eine Art Psychologin sie haben könnte, wenn sie sagt, dass sie Ihrer Tochter nicht mehr helfen kann. Einer der Unterschiede zwischen einem Psychologen und einem Spezialisten für Psychiatrie besteht darin, dass die Diagnose des Patienten durch den Patienten von letzterem behandelt wird. Es mag ein wenig unlogisch klingen, aber so ist es.

Darüber hinaus ist ein Psychiater ein Facharzt für Psychiatrie und somit ein qualifizierter Arzt und somit in der Lage, eine ärztliche Behandlung durchzuführen und Bluttests und EKG (kardiale Dysfunktion) zu beurteilen. Sowohl der Bluttest als auch die EKG-Beurteilung sind für Anorexie-Patienten sehr relevant, da das Ausweiden den Salz- und Kalkhaushalt im Blut sowie die Herzfrequenz beeinflussen kann.

Da Ihre Tochter 14 Jahre alt ist, sollten Sie sich bewusst sein, dass Sie sich an einen Spezialisten in der Kinder- und Jugendpsychiatrie wenden sollten. Dies liegt daran, dass Sie eine Überweisung von Ihrem Hausarzt bekommen - und damit können Sie sich an einen Spezialisten wenden und eine kostenlose Behandlung erhalten. Leider muss man mit einem ziemlich langen Warten rechnen.

Alternativ sollten Sie sich für eine Krankenhausbehandlung bewerben. Einige der größeren Krankenhäuser haben kinder- und jugendpsychiatrische Abteilungen, und in Aarhus hat beispielsweise die Kinder- und Jugendpsychiatrie ein eigenes Krankenhaus. Ich hoffe, Sie haben mit der Behandlung begonnen, weil Ihre Tochter behandelt werden muss. Viel Glück entsprechend.

Mit freundlichen Grüßen

Hans Mørch

Facharzt für Psychiatrie


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