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Was ist das Risiko, dass mein Kind an Schizophrenie leidet?

Fragen

Sehr geehrter Network Doctor

Ich bin schwanger mit meinem ersten Kind, wo alles so läuft wie es soll. Aber ich bin nervös wegen der Zukunft meines Kindes wegen der Schizophrenie in der Familie meiner Freundin. Er hat eine Schwester und einen Bruder, der krank ist, mein Freund versagt nichts. Was ist das Risiko, dass mein Kind im Laufe der Zeit Schizophrenie entwickelt, und gibt es etwas, was ich tun kann, um es zu verhindern?

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Liebe Fragen

Zunächst einmal herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft und ihren Fortschritten. Wie ich Sie verstehe, hat der Vater des Kindes zwei Geschwister mit Schizophrenie, also sind die Tante und der Onkel des Kindes schizophren, aber der Großvater (und Sie selbst) sind schnell. Sie fragen das Risiko des Kindes, Schizophrenie zu entwickeln, und wenn Sie etwas tun können, um dies zu verhindern. Das Lebenszeitrisiko der Erkrankung Schizophrenie liegt in mehreren Studien bei etwa 1 Prozent. Wenn Sie eine Affinität zu einem schizophrenen Patienten haben, d.h. Halbgeschwister, Cousin / Cousin, Neffe / Nichte, Onkel / Tante, dieses Risiko beträgt etwa 2-4 Prozent. Das bedeutet, dass das Risiko für das Kind, an Schizophrenie zu erkranken, zugenommen hat, aber denken Sie daran, dass die Wahrscheinlichkeit, dass das Kind die Krankheit nicht bekommt, das Gegenteil ist, zwischen 96-98 Prozent liegt!

Ich glaube nicht, dass Sie etwas Bestimmtes tun können, um zu verhindern, dass das Kind die Krankheit entwickelt. Sie und der Vater des Kindes müssen tun, was jeder Elternteil versucht, die bestmöglichen Eltern zu sein und dem Kind eine sichere und gesunde Erziehung anbieten. Es gibt Studien, die darauf hinweisen, dass junge Menschen, die Cannabis rauchen, später ein erhöhtes Risiko haben, an Schizophrenie zu erkranken. Daher ist es für Ihr Kind (das ein leicht erhöhtes Risiko hat, an der Krankheit zu erkranken) wahrscheinlich besonders wichtig Unterlassen Sie es, Cannabis zu rauchen - ganz zu schweigen von anderen Drogen. Ich wünsche Ihnen viel Glück bei der Schwangerschaft und späterer Elternschaft.

Mit freundlichen Grüßen

Hans Mørch Jensen

Facharzt für Psychiatrie


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